Thomas Döde feiert Jubiläum | 30. Juni 2022

 

Heute feiert Thomas Döde seinen 60. Geburtstag. Dazu übermittelt die Familie des Haldensleber Sportclub, insbesondere die Mitglieder seiner Leichtathletik-Abteilung, die allerherzlichsten Glückwunsche.

 

 

Der Ur-Haldensleber, am 30. Juni 1962 in der Kreisstadt geboren, kann bis zu dieser Zwischenstation auf ein ereignisreiches Leben zurückblicken. Früh führte ihn seine Entwicklung zu den Leichtathleten der BSG Lokomotive Haldensleben. Dort entwickelte er sich insbesondere in den Wurfdisziplinen prächtig. 1974 folgte dann der nächste Schritt. Er wurde in die Kinder- und Jugendsportschule in Halberstadt eingeschult und wechselte nun zum Sportclub Magdeburg. Dort verbrachte er nicht nur anstrengende, sondern auch erfolgreiche Jahre. Als Werfer war er mit der Kugel und dem Diskus gut dabei, doch der Wurfhammer hat ihm besonders gelegen. Die Teilnahme an verschiedenen DDR-Meisterschaften und der zentralen Kinder- und Jugendspartakiade waren ein logischer Schritt. Sehr gute Endkampf-Platzierungen unterstreichen sein hohes Leistungsvermögen.
Nach dem Ausscheiden von der Schule widmete sich Thomas Döde seiner eigenen Ausbildung und fand auch schnell seine Janett, mit der er bis heute sehr glücklich verheiratet ist. Der Ehe sind zwei inzwischen gestandene Kinder entwachsen.
Sehr schnell hat sich Thomas Döde der Entwicklung von Kindern gewidmet und sie an seine Sportart Leichtathletik herangeführt. Schon 1990 fand er mit Hartmut Baethge einen Gleichgesinnten. Die beiden ausgebildeten B-Lizenz-Trainer bauten mit großer Sachkenntnis und überaus großem Einsatz die Leichtathletik beim jetzigen Haldensleber Sportclub wieder auf.

 

Thomas Döde (rechts) und Hartmut Baethge in ihrem
“Hobbyraum” – dem Waldstadion Haldensleben

 

Thomas Döde übernahm von Beginn an den Wurfbereich und vermittelte seine Kenntnisse und Erfahrungen an den sportlichen Nachwuchs. Dies tat er immer wieder mit verschiedenen Aktiven sehr erfolgreich. Namen, wie Martin Wischer und Martin Gruszka tauchten erfolgreich in den Bestenlisten auf und sammelten zahlreiche Landesmeistertitel. Mit Speerwerfer Martin Gruszka ging es auch zu Deutschen Meisterschaften. Danach folgte unter anderem Speerwerferin Monique Plischke. Neben Landesmeistertiteln schaffte auch sie es mehrfach zu den Deutschen Meisterschaften und immer in den Endkampf. Auch der aufwendige Mehrkampf hat es Thomas Döde angetan. Wohl die erfolgreichste Siebenkämpferin war Lisa Thielecke. Sie wurde in dieser Zeit Mitteldeutsche Meisterin in dieser Disziplin und schaffte es auch im Hochsprung mit tollen 1,73 m mehrfach den Sprung in den Endkampf bei Deutschen Meisterschaften.
Den bisher wohl erfolgreichsten Schützling entwickelte er mit Speerwerfer Norman Plischke, der von seinem achten Lebensjahr von Thomas trainiert wurde. Über Landesmeistertitel, den Titel bei den Mitteldeutschen Meisterschaften, bis hin zu Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften, entwickelte Thomas Döde den Hühnen zu einem der besten Nachwuchswerfer Deutschlands. Am 18. Juli 2015 warf dieser den Speer bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Cali in Columbien auf fantastische 75,31 m. Damit blieb Norman innerhalb der Top Ten der Welt in diesem Jahr!

 

Thomas Döde mit Schützling Norman Plischke
beim Wettkampf in Stendal zwischen 2 Versuchen

 

Norman Plischke

 

Derzeit ist Nele Strauß ein heißes Eisen von Trainer Thomas Döde. Im Vorjahr wurde Nele Sechste bei den Deutschen Meisterschaften mit dem Speer. Gleiches gelang ihr in diesem Winter in Sindelfingen. Bei den Landesmeisterschaften Anfang Juni in Haldensleben warf Nele mit 45,44m ihre derzeitige Bestweite. Mitte Juli steht sie in Ulm bei den Deutschen Meisterschaften wohl vor einer Endkampf-Qualifikation.

 

Nele Strauß

 

Thomas Döde hat mit seinem Einsatz in Haldensleben eine Menge erfolgreich bewegt. Nicht nur als Trainer, sondern auch als Mitinitiator der jährlichen Titelkämpfe im Waldstadion oder der beiden internationalen Leichtathletik-Meetings 2010 und 2012 in Haldensleben. Mit jeweils prominenten und erfolgreichen Athleten aus mehr als 30 Nationen erreichten diese Meetings weltweit Anerkennung.
Bleibt zu wünschen, dass Thomas noch lange seinem Hobby und Ehrenamt verbunden bleibt! Dazu wünschen wir beste Gesundheit, Glück und weiterhin viel Erfolg!