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Deutsche Meisterschaften der Schüler | 19. August 2018

Debüt für Anna Lena und Lenard in Wattenscheid

 

Das Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid war kürzlich Austragungsort der 5. Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Schülerinnen und Schüler der U 16. Mit dabei waren vom Haldensleber Sportclub auch Anna Lena Piele und Lenard Gewalt.
Beide hatten sich über einen holprigen Qualifikationsmodus für diesen - für beide bisher größten und wichtigsten - Wettkampf in den Teilnehmerkreis geschoben und die anspruchsvollen Normen erfüllt. Für beide war ist es die bisher größte Bewährungsprobe ihrer sportlichen Laufbahn. Lange Zeit hatten sie sich mit ihren Trainern Thomas Döde und Hartmut Baethge auch in den Ferienwochen sehr intensiv auf ihre Meisterschaftspremiere vorbereitet und sehr fleißig trainiert.
Anna Lena trat in Wattenscheid im Diskuswurf in den Ring. Bis zum Einwerfen waren Anna und auch ihre Anhänger draußen im Stadion noch guter Dinge, denn die Würfe lagen gut. Dann kam der Wettkampfbeginn und der totale Blackout bei Anna. Alle drei Versuche versenkte sie im nunmehr für sie übermächtigen Fangnetz. Mit drei ungültigen Versuchen und total frustriert verließ Anna Lena die Wettkampfanlage. Eine sehr bittere Erfahrung, die auch unterstreicht, welche psychischen Belastungen solch eine Meisterschaft mit sich bringt.

 

Anna Lena Piele und Lenard Gewalt haben wertvolle Erfahrungen bei ihren
ersten Deutschen Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid gesammelt.

 

Für Lenard Gewalt bestand die Aufgabe, sich für die Finalläufe zu qualifizieren. Als 19. von 24 Läufern war er nach Wattenscheid angereist um die 800m zu bewältigen. Gleich im ersten von drei Vorläufen war Lenard an der Reihe. Er lief ein beherztes Rennen und führte das Feld 600m an. Im Endspurt dann wurde er noch von drei Akteuren überholt - in 2:05,44 Min. kam er auf Platz 4 in den Vorlauf. Als 16. konnte sich Lenard für das B-Finale qualifizieren. Seine Zielstellung hatte er damit erfüllt, auch wenn die angestrebte Zeit nicht im Protokoll stand.
Im Finallauf zeigte sich dann, dass ihm einige Körner fehlten. Eine Schulsportverletzung verhinderte eine noch bessere Vorbereitung. Dank der Unterstützung von Physiotherapeutin Katrin Grellmann wurde ein DM-Start erst möglich. Mit 2:06,83 Min. endete Lenards Meisterschaftseinstand mit einem insgesamt ordentlichen 15. Rang. Eine gute Basis, um sich für neue Aufgaben zu rüsten.
Die Erfahrungen, die beide bei diesen Deutschen Meisterschaften gesammelt haben, kann ihnen niemand nehmen. Beim nächsten Mal wird es ein wenig leichter sein, mit dieser Last umzugehen.