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Norman Plischke vor WM Herausforderung | 21. Juli 2016

Persönliche Bestleistung für die Final-Qualifikation nötig

 

Der Haldensleber Speerwerfer Norman Plischke steht am Freitag vor seiner zweiten Bewährungsprobe bei einer Weltmeisterschaft. Nachdem er im Vorjahr bei der U18 WM in Cali (Kolumbien) mit einem neuen Landesrekord und Platz sieben glänzen konnte, steht der Athlet des Haldensleber Sportclub nunmehr vor dem nächsten Großereignis. Im polnischen Bydgoszcz hängen die Trauben für den Schützling von Trainer Thomas Döde nun in der U20 schon sehr hoch. Als einziger deutscher Werfer konnte Norman die Qualifikationsweite von 69,00m gleich mehrfach übertreffen. Zur Weltmeisterschaft reist er mit einer persönlichen Bestweite von 70,80m an.

 

Norman Plischke bei den Winkelmann-Games in Stendal

 

Seine Gegner in der Qualifikation kommen aus 25 Nationen. Insgesamt stehen 36 Athleten im Wettstreit, um die Startplätze für das Finale am Sonnabend um 18.40 Uhr Ortszeit. Die Qualifikationsweite ist mit 72,50m vorgegeben. Wer diese übertrifft steht im Finale. Schaffen dies weniger als 12 Sportler, so wird das Feld entsprechend der erzielten Weiten aufgefüllt. Norman Plischke muss also in jedem Fall neue Bestweite werfen, um sich sicher zu qualifizieren. In der Rangfolge der gemeldeten Qualifikationsleistungen steht der Haldensleber an 26. Stelle. Ein mutiges Unterfangen, aber wer den Speerwurf-Riesen kennt, der weiß, dass er ein absoluter Wettkampftyp ist. Das hat er nicht nur in Kolumbien im Vorjahr bewiesen, sondern auch bei den Auftritten bei den verschiedenen deutschen Titelkämpfen. Auch Trainer Thomas Döde, der seinen Athleten in Bydgoszcz betreuen wird, ist von Normans Fähigkeiten überzeugt und traut ihm einiges zu. Bei dieser Konstellation ist er in diesem Jahr noch Außenseiter.

Thomas Döde und Norman Plischke

 

Wenn es am Freitag in zwei Qualifikationsgruppen im ZAWISZA STADION - Gruppe A um 09.30 Uhr und Gruppe B um 10.50 Uhr – um das Erreichen der Endrunde geht, führt der Inder Neeraj Chopra das Feld mit 82,23m an. Allein 14 Akteure besitzen eine Bestweite, die über der ausgegebenen Qualifikationsweite liegt. Jeder Speerwerfer jedoch muss auch bei diesem Wettkampf erst einmal die 72,50m übertreffen. Und bei diesem Vorhaben drücken wir den beiden Haldenslebern Norman Plischke und seinem Trainer Thomas Döde fest die Daumen.
EUROSPRORT sendet in den Abendstunden eine ausführliche Zusammenfassung der Wettkämpfe.