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Deutsche Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach | 30. Juli 2016

Berg- und Talfahrt der Gefühle für Haldensleber Athleten

 

Bei den Deutschen Meisterschaften der Jugendlichen in Mönchengladbach durchlebten die Teilnehmer und Trainer vom Haldensleber Sportclub eine Berg- und Talfahrt der Gefühle.
Begonnen hatte alles im Grenzlandstadion mit dem Dreisprung der U 18. Julia Kellner, durchaus mit der Möglichkeit einen Finalplatz zu ergattern, erwischte es beim Einspringen bereits. Auf dem regennassen Sprungbrett rutschte sie aus und landete sogleich auch sehr unglücklich. Die Folge war, dass sich die noch 15-Jährige nun nichts mehr traute. Von den sehr ordentlichen Trainingssprüngen der Vorwoche war nichts mehr zu sehen. Am Ende standen 11,11m zu Buche die Weit vor dem Absprungbalken keine Chance ließen, sich weiter vorn zu platzieren.
Am späten Nachmittag standen dann die 1500m der gleichen Altersklasse auf dem Programm. Die Meldeliste sah 30 Läuferinnen vor, die sich um die 12 Finalplätze streiten sollten. In zwei Vorläufen ging es bereits hier um alles. Nachdem die Läuferinnen im ersten Lauf bereits die Messlatte sehr hoch gehängt hatten, stand Leonie Gerike im zweiten Lauf vor einer großen Herausforderung. Wie groß die Aufregung bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft war, das sollte sich während des Laufes deutlich zeigen. Anstatt im Pulk das Tempo mit zu gehen, forcierte sie permanent das Tempo, stieß immer wieder ganz nach vorn an die Spitze. Das kostete natürlich Kraft. Ein sechster Rang im Ziel und das lange Warten auf die Ergebnisse. Das Ziel, das Finale zu erreichen, hat Leonie Gerike schließlich in 4:47,50 Min. als Zehnte geschafft.

 

Von links: Julia Kellner und Leonie Gerike

 

Am Sonnabend stand um 19.30 Uhr da Finale an. Die 12 Athletinnen gingen den Lauf forsch an und die HSC Athletin ging beherzt in der Spitzengruppe mit. Die Glocke läutete die letzte Runde ein, als die zu erwartende enorme Tempoverschärfung eintrat. Leonie konnte hier nicht mehr entscheidend reagieren, wurde sehr leicht überlaufen. Nun machten sich die Kraftverluste aus dem Vorlauf bemerkbar. Am Ende blieben die Uhren für die Oebisfelderin bei 4:52,20 Min. stehen. Das war am Ende Platz 11.
Am Sonntag stand dann der Speerwurf der U 20 auf dem Programm. Norman Plischke sollte und wollte für seinen Verein die Kohlen aus dem Feuer holen. Eine bei den Weltmeisterschaften in der Vorwoche im polnischen Bydgoszcz eingefangene Verletzung im Ellenbogen des Wurfarmes wurde behandelt, massiert und getaped. Nach dem Aufwärmen ging es in das Stadion. Die Konkurrenz war groß und der Wille, wenigstens einen Wurf zu machen und damit möglichst eine Medaille zu erhaschen bei Norman auch. Doch es ging einfach nicht. Der herbeigerufene DLV Arzt riet dringend ab auch nur einen Wurf zu machen. Das Aus auch für den WM Teilnehmer vom Haldensleber Sportclub.
So wurde Mönchengladbach zu einem Wechselbad der Gefühle. Während Norman Plischke und Julia Kellner ihre Absichten nicht umsetzen konnten, erfüllte Leonie Gerike bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft die Erwartungen. Sie wird die Erfahrung mitnehmen, dass die Deutsche Spitze nicht sehr weit weg ist und bei mehr Abgeklärtheit durchaus ein Platz weiter vorn möglich gewesen wäre.