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Deutsche Leichtathletik Meisterschaften der Jugend in Ulm | 6. August 2017

Börde-Dreispringer waren dabei

 

An den Deutschen Jugendmeisterschaften der Leichtathletik in Ulm nahmen vom 4. bis 6. August die Dreispringer Julia Kellner vom Haldensleber SC und Leonard Köchli vom SV Blau-Weiß Empor Wanzleben teil. Beide haben sich die vergangenen Wochen gemeinsam in Haldensleben auf ihren Wettkampfhöhepunkt vorbereitet. Während es für Julia bereits die dritte Deutsche Meisterschaft war, hatte sich Leonard erstmals hierfür qualifiziert.
Die Vorbereitung ging nicht ganz problemlos vonstatten. Sie endete damit, dass Leonard die letzten Tage im Haldensleber Krankenhaus zubringen musste.

 

Julia Kellner und Trainingspartner Loenard Köchli

 

Im Ulmer Donaustadion war Julia Kellner bereits am Freitag als Erste gefordert. Sie ging gut vorbereitet und hochmotiviert in den Wettkampf, auch die letzten Anlaufkontrollen passten gut.
Den ersten Wertungssprung brachte sie sehr gut auf das Brett, die ersten beiden Sprünge waren toll und während des letzten Sprunges brach sie diesen ab. Es hätte ein weiter Satz werden können, so landete Julia bei zehn Metern. Mit den wechselnden Winden hatten an diesem Tag alle zu kämpfen. Die HSC-Athletin erwischte es beim zweiten Versuch, als dieser während des Anlaufes drehte und mit dafür sorgte, dass Julia einen ungültigen Sprung markierte.
Im letzten Versuch lag dann zu viel Druck und für die Haldensleberin wurden 11,22m vermessen. Sie erreichte die gleiche Platzierung wie vor einem Jahr in Mönchengladbach, Platz 14. Allerdings muss ihr ein weiterer Fortschritt bescheinigt werden. Julia Kellner konnte diesen leider nicht in Weite nachweisen.
Praktisch aus dem Krankenbett versuchte Leonard Köchli am Sonnabend die Herausforderung Deutsche Titelkämpfe zu meistern. Mit einer Bestleistung von 13,27m war er als 25. von 27 Startern gemeldet.
Im ersten Versuch landete er mit einem sauberen Sprung auf ordentliche 13,03m. Hochmotiviert versuchte er nun sein Ergebnis zu verbessern, leider übermotiviert. Technische Probleme verhinderten eine Verbesserung seiner Sprungweite. Dennoch, die 13,03m bedeuteten in der Endabrechnung einen ausgezeichneten 15. Platz. Eine Reihe der Konkurrenten blieb deutlich hinter ihren Erwartungen und den persönlichen Bestleistungen. Der Wanzleber hat mit diesem Ergebnis die Erwartungen erfüllt und seine erste Deutsche Meisterschaft sehr ordentlich gemeistert.